MusicSphere
Wir nehmen am EU-geförderten Forschungsprojekt mit Partnern aus ganz Europa teil

Vision
« A future where anyone, researcher, conservator, or citizen, can experience and study ancient musical instruments through faithful digital replicas that unite craftsmanship, sound, and space » (Eine Zukunft, in der alle – Forscher, Denkmalschützer oder interessierte Laien – historische Musikinstrumente anhand originalgetreuer digitaler Nachbildungen erleben und erforschen können, die Handwerkskunst, Klang und Raumerfahrung miteinander verbinden.)
Dies ist die Vision des MusicSphere-Projekts, eines von der Europäischen Union im Rahmen von Horizon Europe geförderten Forschungsvorhabens (Ausschreibung: Horizon-CL2-2024-HERITAGE-ECCCH-01-01, Fördervereinbarung Nr. 101233618).
Wir freuen uns, als einer von 12 Konsortiumspartnern aktiv an diesem einzigartigen Projekt mitzuwirken. Dem Konsortium gehören Partner aus zahlreichen Ländern der Europäischen Union sowie Institute der Fraunhofer-Gesellschaft an. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, das immaterielle Kulturerbe des Orgelbaus und der Orgelmusik nicht nur zu bewahren, sondern es auch für kommende Generationen erfahrbar und zugänglich zu machen – und sogar verlorene Klanglandschaften mithilfe moderner Technologien wieder hörbar werden zu lassen.
Ein besonderes Anliegen ist es uns, die Forschungsergebnisse praxisnah und zugänglich für alle Akteure im direkten Umfeld von Instrument und Musik aufzubereiten – insbesondere für Orgelbaubetriebe, Organistinnen und Organisten, Sachverständige sowie Kirchengemeinden.
Ziele des Projektes
1. Erhaltung des kulturellen Erbes: Schutz des materiellen und immateriellen Kulturerbes
2. Wissenschaftliche Präzision: Integration von computergestützter Berechnung in Kunst, Handwerk und Akustik
3. Innovation: Rekonstruktion des kulturellen Erbes mit Hilfe von 3D-Technologien, XR und KI
4. Zugänglichkeit: Erweiterung des öffentlichen Zugangs zu kulturellem Erbe und dessen Erforschung
5. Bildung: Förderung von Lernen, Austausch und interdisziplinärer Zusammenarbeit
Workshop in Bonn
Zum Auftakt der intensiven Zusammenarbeit trafen sich Ende Januar 2026 alle Projektpartner zu einem zweitägigen Workshop in Deutschland und Belgien. Am 28. Januar begann das Treffen mit einem Besuch unserer Werkstatt in Bonn. Dort konnten wir den Projektpartnern grundlegende Einblicke in Funktion, Klang und Bauweise der Orgel sowie in unsere tägliche Arbeit vermitteln. Dieses gemeinsame Verständnis ist von Bedeutung für das Ziel von MusicSphere, Instrumente zu schützen, zu bewahren und verlorene oder gefährdete Klangwelten mithilfe moderner Technologien wieder zu entdecken.

Im Anschluss an den Werkstattbesuch besichtigte das Konsortium die Schlosskirche der Universität Bonn und erhielt dort erstmals einen gemeinsamen Eindruck eines fertiggestellten Instruments. Der Workshoptag endete mit einem Besuch des Kölner Doms, wo Domorganist Prof. Winfried Bönig die Orgeln der Kathedrale eindrucksvoll zum Klingen brachte.
Beide Besuche vermittelten wertvolle Einblicke in die komplexen Wechselwirkungen zwischen Klang und Raum – Erkenntnisse, die wichtige Impulse für die akustischen Analysen und Klangsimulationen innerhalb von MusicSphere liefern.
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Finanziert von der Europäischen Union im Rahmen der Fördervereinbarung Nr. 101233618. Die hier geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die der Europäischen Union oder der Förderstelle wider. Weder die Europäische Union noch die Förderstelle können dafür haftbar gemacht werden.
