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Irvington-on-Hudson/NY, USA, Presbyterian Church

Irvington-on-Hudson, etwa dreißig Kilometer nördlich von Manhattan gelegen, ist Heimat eines ganz besonderen Juwels: der Presbyterian Church, entworfen vom berühmten Architekten Charles Renwick. Die phantastischen Buntglasfenster wurden gestaltet und gefertigt von Louis Comfort Tiffany, einem damaligen Mitglied der Gemeinde. Die vollständige Restaurierung des Raumes machte den Ersatz der alten elektronischen Orgel möglich.

 

 

Die neue Orgel wurde im Frühjahr 2001 fertiggestellt. Das dreimanualige Werk mit 29 Registern ist unsere siebte Orgel in den Vereinigten Staaten und die erste seit mehr als zehn Jahren für einen amerikanischen Kunden.

 

Anlässlich der Renovierung der Kirche wurden im Innern Modifikationen vorgenommen, die hinter dem Altar und über den Chorsitzen einen neuen Raum zur Aufnahme der neuen Orgel schufen. Die Orgel spricht nun entlang der Achse der Kirche. Hauptwerk, Schwellwerk und Pedal sind in dieser Kammer untergebracht.

 

Das schwellbare Positiv in seinem eigenen freistehenden Gehäuse an der Stelle eines Rückpositivs spricht durch Schwelltüren an drei Seiten in den Chor. Diese Anordnung unterstütz die Verschmelzung mit dem Chor und ermöglicht eine adäquate Begleitung von Sängern und Solisten. Das Gehäuse bildet auch die Reredos hinter dem Altartisch.

 

Die Tontraktur ist mechanisch, die Registertraktur elektrisch. Hauptwerk und Pedal 8'+4' stehen auf einer gemeinsamen Windlade hinter dem Prospekt aus dem Principal 8'. Der großzügige Schwellkasten des Schwellwerkes wird von den 16'-Registern des Pedals, geteilt in C- und Cis-Seite, eingerahmt.

 

 

Der freistehende Spieltisch steht zwischen Chor und Positivgehäuse. Dies ermöglicht dem Organisten auch das Leiten von Chor und Orchester. Positiv und Schwellwerk können als separate Schwellwerke verwendet werden, oder aber auch als ein gemeinsames großes Werk, das mit seinem Klang das Hauptwerk und Pedal einrahmt.

 

Die Restaurierungsarbeiten am Raum umfassten auch die Entfernung des großflächig verlegten Teppichbodens. Durch die Arbeit der Architekten Gerald Allen und Jeffrey Harbinson, sowie der Akustiker Lawrence Kirkegaard and Associates konnte die Akustik des Raumes entscheidend verbessert werden.

 

Unter der Leitung von Philipp Klais wurde das Instrument konstruiert und ausgezeichnet von Gesa Graumann und intoniert von Heinz-Günther Habbig. Barbara Owen und McNeil Robinson waren die Sachverständigen, in enger Zusammenarbeit mit F. Anthony Thurman, Music Director und Organist.

 

 

Zur Disposition ...

 

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